
Kann man Liebe in sich wiederfinden, wenn man sie verloren glaubt?
Ja, man kann. Man kann noch nicht mal etwas tun, denn es gibt dafür kein „wie“, keine Methode. Licht wird nicht erschaffen, weil es ohnehin immer strahlt, sobald man die Dunkelheit verlässt. Licht bleibt ewig unteilbar und erscheint in Dir - als Liebe - Jesus ist reloadable

Es gibt keine zweite Wirklichkeit neben der Wirklichkeit.
Wenn es etwas gibt, das wir Liebe nennen, dann ist sie nicht das Gegenteil von etwas. Sie ist nicht das Gegenteil von Hass oder Angst oder Kälte oder Gewalt. Und auch nicht von Trennung.
Sie ist etwas, das keine Dualität kennt. Denn das Gegenteil von Trennung wäre Einheit. Doch auch das ist nicht sie. Sie ist nichts davon – und dennoch ist sie da. Immer.
Vielleicht aber braucht sie genau das: ein Gegenüber. Einen Spiegel. Eine Form, in der sie sich erkennen kann.
Vielleicht braucht sie das, was wir Trennung nennen, um sich selbst sehen zu können.
Denn solange sie nichts sieht, ist sie blind. Und bleibt namenlos.
Das, was ist – alles, was ist –, ist dann vielleicht ihr Spiegel. Das, was sich zeigt, formt oder entzieht. Der ganze Tanz, die ganze Widersprüchlichkeit, die Grausamkeit, die Zärtlichkeit, das Kleine und das Große. Alles ist dann nicht mehr als Spiegel, damit sie sich selbst sehen kann.
So gesehen ist alles, was ist, nicht gegen sie. Sondern eine Hilfe für sie. Ein Geschenk, das ihr gemacht wurde. Vielleicht von ihr selbst. Um sich zu erinnern.
Nicht weil sie etwas vergessen hätte. Sondern weil Erinnerung nur in der Trennung möglich ist.
Wir, die wir glauben, wir seien von ihr getrennt, sind in Wahrheit nichts anderes als das Werkzeug dieser Erinnerung.
Denn wir sind nicht getrennt.
Wir sind nur die Brille, durch die sie sehen kann.
Und genau darum sind wir frei.
Der Mensch, so scheint es, ist nicht das Wesen, das lieben kann. Sondern das Wesen, das ihr beim Lieben zuschauen darf.
Und: Der Mensch ist das Wesen, das ein Ja sprechen kann.
Ein Ja zur Liebe. Ein Ja zur Wirklichkeit. Ein Ja zur Freude – auch mitten in der Angst. Auch wenn es keinen Grund zu geben scheint. Oder gerade dann.
Die Angst – so scheint es – ist das, was uns am meisten von dieser Liebe trennt.
Sie liegt auf dem gegenüberliegenden Pol einer Linie. Am anderen Ende liegt nicht die Liebe – sondern die Lust.
Zwischen diesen Polen liegen alle anderen Gefühle. Und zwischen ihnen tobt sich das Ego aus.
Doch die Liebe liegt nicht auf dieser Linie. Sie ist nicht Teil davon. Sie steht außerhalb davon. Und ist dennoch in allem gegenwärtig. Immer. In jedem Moment.
Sie ist das Licht, das es überhaupt erst möglich macht, dass es so etwas wie eine Linie geben kann. Oder ein Ich. Oder eine Entscheidung.
Darum ist es ein Missverständnis, zu sagen, Angst sei das Gegenteil von Liebe.
Angst ist das Gegenteil von Lust.
Lust ist das Gegenteil von Angst.
Und Liebe ist das Gegenteil von nichts.
Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir uns erinnern.
Nicht an etwas, das wir vergessen haben.
Sondern an das, was sich erinnern möchte – durch uns.
Nicht an einen Gott, den man anbetet.
Sondern an ein Licht, das man sehen kann.
Nicht mit den Augen.
Sondern mit dem Herzen.
Vielleicht braucht dieses Licht gar keine Namen.
Denn es ist nicht hier, um benannt zu werden.
Sondern um zu leuchten.
Durch dich. Und durch mich.
Durch uns.
Dualität bestimmt unser Leben – nur durch sie erkennen wir.
Zwei Fragen standen am Anfang:
Was ist immer?
Und was findet in Wirklichkeit statt?
Erfolg ist nicht das Ziel, sondern nur eine Folgeerscheinung. Also entstand der Wunsch, etwas zu manifestieren, das keiner Absicht folgt – loslassen.
Ein Token, der Liebe repräsentiert.
Ein Experiment ohne Ziel, aber mit Raum für Folgen. Ein Einladen des Zufalls, der bei genauem Hinsehen nichts anderes sein will als die Fügung.
Was erfordert mehr Mut – das absichtsvoll Verfolgte oder das Geschehenlassen?
Liebe lebt dezentral, wie die Blockchain, die nichts vergisst – nicht einmal sich selbst. Und so bewahrt sie auch dieses Manifest der Liebe im JES-Token, der es digital repräsentiert – und alljene, die auch damit ihren Beitrag zur Liebe in die Welt bringen.
Überlassen wir es der Manifestation der Liebe.


"Bezüglich Materie lagen wir falsch. Was wir Materie nannten, ist Energie, deren Schwingung so herabgesetzt wurde, dass sie für die Sinne wahrnehmbar wurde. Es gibt keine Materie."
- Albert Einstein
In unserem Blog sammeln wir Geschichten, die das Leben schreibt. Ob skurril, sentimental, spirituell oder voller Liebe, schick uns deine Geschichte und möglicherweise veröffentlichen wir sie hier! Zudem können Autoren möglicherweise in Zukunft als Zeichen des Dankes selbst JES Tokens generieren.
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